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Was ist Datenvirtualisierung?

Datenvirtualisierung

Datenvirtualisierung ist eine Methode des Datenmanagements, die es einer Anwendung ermöglicht, Daten abzurufen und zu ändern, ohne technische Details über die Daten zu benötigen, wie z. B. das Format der Daten oder deren physischen Speicherort. Ziel der Datenvirtualisierung ist es, Daten aus mehreren, nicht verwandten Quellen in eine einheitliche Darstellung zu integrieren, ohne die ursprünglichen Daten zu kopieren oder zu verschieben. Datenvirtualisierungssoftware kombiniert strukturierte und unstrukturierte Datenquellen für die virtuelle Anzeige über ein Dashboard oder Visualisierungstool. Die Software ermöglicht das Auffinden von Metadaten über die Daten, verbirgt jedoch die Schwierigkeiten beim Zugriff auf verschiedene Datentypen aus verschiedenen Quellen. Datenvirtualisierung speichert lediglich Integrationslogik und Metadaten zur Anzeige; sie kopiert keine Daten aus den Quellsystemen. Zu den Unternehmen, die auf diese Art von Software spezialisiert sind, gehören IBM, SAP, Denodo Technologies, Oracle, TIBCO Software, Microsoft und Red Hat.