Der Prozess des Kopierens von Daten auf ein separates Speichermedium zur langfristigen Aufbewahrung, nachdem sie nicht mehr aktiv genutzt werden, wird als Datenarchivierung bezeichnet. Ältere Daten, die für die Organisation noch von Bedeutung sind oder aus rechtlichen Gründen oder zur zukünftigen Referenz aufbewahrt werden müssen, werden als Archivdaten bezeichnet. Da Datenarchive indiziert und durchsuchbar sind, können Dateien identifiziert und abgerufen werden. Um den Bedarf an primärem Speicherplatz und die damit verbundenen Kosten zu reduzieren, wird archivierte Daten auf einer kostengünstigeren Speicherebene aufbewahrt. Ein wichtiger Bestandteil jeder Datenarchivierungsstrategie ist die Bestandsaufnahme der Unternehmensdaten und die Festlegung, welche Daten archiviert werden sollen. Während einige Archivierungstechnologien sowohl Lese- als auch Schreibzugriffe ermöglichen, betrachten bestimmte Archivsysteme Archivdaten als schreibgeschützt, um Änderungen zu verhindern. Datenarchivierung eignet sich am besten für Daten, die aus betrieblichen oder rechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen, wie z.B. Dokumentdateien, E-Mails und möglicherweise sogar alte Datenbankeinträge.
Was ist Datenarchivierung?